Tipps und Tricks für Social Recruiting

In unserem letzten Beitrag ging es um die Generation Y und wie man sie erreichen kann. Dass die Arbeitnehmer von heute und morgen besonders gut über verschiedene Social Media-Kanäle erreichbar sind, ist kein Geheimnis mehr. Aber welche Tipps und Tricks gibt es, um Social Recruiting optimal zu nutzen und damit die Zielgruppe ideal anzusprechen? Wir geben einige Tipps!

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Mit Social Recruiting können Sie potenzielle Bewerber in derem persönlichen Umfeld ansprechen.

 

Abwechslungsreicher Content

Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Zielgruppe mit abwechslungsreichem Content versorgen. Die Inhalte müssen also über das Posten reiner Stellenanzeigen hinaus gehen. Auch hier gilt wieder: seien Sie echt! Geben Sie Einblicke in Ihren Unternehmensalltag, stellen Sie die Mitarbeiter persönlich vor, präsentieren Sie Ihre Benefits und interessante Geschichten. Oder formulieren Sie die Jobbeschreibungen spannend, geben Sie Tipps und Tricks für eine gute Bewerbung – es gibt zahlreiche Themen und Inhalte, die Sie nutzen können.

 

Geben Sie echte Einblicke in den Alltag Ihres Unternehmens.

 

Am besten erstellen Sie einen Redaktionsplan für die kommenden Wochen. So haben Sie alles im Blick, können die Beiträge vorbereiten und haben einen festen Fahrplan. Vor allem dann, wenn mehrere Kollegen sich redaktionell beteiligen, ist ein Redaktionsplan unerlässlich. Kurzum: Sorgen Sie für einen abwechslungsreichen internen und externen Content-Mix.

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Verschaffen Sie sich mit einem Redaktionsplan die notwendige Übersicht.

 

Nutzen Sie mehrere Netzwerke

Hier gilt nicht das Motto "Weniger ist mehr". Bedenken Sie, dass eine vielfältige Zielgruppe vielfältige Bedürfnisse hat - auch was Social Media angeht. Berücksichtigen Sie folgende Netzwerke. Sicherlich müssen Sie nicht in allen vertreten sein, aber: Je größer Ihre Reichweite ist, desto mehr potentielle Kandidaten gewinnen Sie!

  • Communitys, wie Facebook
  • Micro-Blogging-Netzwerke, wie Twitter
  • Business-Netzwerke, wie XING, LinkedIn, Google+
  • Bilder-Netzwerke, wie Pinterest, Flickr, Instagram
  • Video-Netzwerke, wie YouTube und Vimeo
  • Dokumenten-Netzwerke, wie Slideshare, Scribd, Issue
  • Blog- und Medien Netzwerke, wie Tumblr, Medium, Torial, Bloglovi´
  • Social News Netzwerke, wie Reddit

Wägen Sie ab, wie Sie sich auf den jeweiligen Netzwerken präsentieren möchten. Sie können beim Social Media Recruiting auch Postings in gut frequentierten Fach-, Themen- oder Regionalgruppen platzieren. Bei XING existieren fast 90.000 Gruppen. Dort tummelt sich sicher auch Ihre Zielgruppe.Egal, welche und wie viele Netzwerke Sie für Ihr Social Recruiting nutzen, eines sollten Sie nicht vergessen: Bleiben Sie mit Ihren Followern und Abonnenten in Kontakt! Mit dem Post eines Social Media Beitrags ist es längst nicht getan. Soziale Netzwerke sind keine Einbahnstraßen, sondern basieren auf dem Prinzip des gegenseitigen Austauschs und der Interaktion. Reagieren Sie auf Fragen und Kommentare und kommen Sie so mit Ihrer Zielgruppe und potentiellen Bewerbern ins Gespräch. So hinterlassen Sie einen positiven Eindruck.

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Sorgen Sie für Abwechslung - auch im Social Recruiting!

 

Gehen Sie auf die Unterschiede der verschiedenen Netzwerke ein

Jedes Netzwerk tickt und funktioniert anders. Beachten Sie also die jeweiligen Regeln, Möglichkeiten, Beschränkungen und Erwartungen der Nutzer. Achten Sie auf:

  • die erlaubte Zeichenanzahl für den Post
  • die unterschiedlichen Postingformate (z.B. Linkpost, Bildpost)
  • den Einsatz von #Hashtags und @Handles
  • die Häufigkeit der Posts innerhalb eines Netzwerks
  • die optimalen Veröffentlichungszeiten für jedes Netzwerk

Während Sie z.B. mit Hashtags bei Twitter und Instagram mehr User erreichen können, bringen Ihnen diese bei Facebook nichts. Facebook agiert besonders mit Texten, Videos und Bildern. Zudem liegt der Fokus hier sehr stark auf die Interaktion mit und zwischen den Nutzern.

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Das Markenzeichen von Instagram: Hashtags. (Photo by Elena Koycheva on Unsplash)

 

Automatisierungs-Tools

Wenn Sie mehrere Netzwerke für Ihre Social Recruiting-Aktivitäten nutzen und in jedem Netzwerk ein Stellenangebot schalten möchten, haben Sie einiges an Arbeit vor sich. Automatisierungstools zum Erstellen und Planen von Postings entlasten da ungemein. Sie eignen sich wunderbar zum zeitgleichen Posten von Beiträgen über alle Kanäle hinweg, wiederholen diese aber auch und können zeitversetzt planen. Eine echte Arbeitserleichterung!

 

Mit Automatisierungs-Tools sparen Sie eine Menge Zeit.

 

Aber achten Sie bei der Wahl der richtigen Software unbedingt darauf, dass Sie möglichst viele Individualisierungsmöglichkeiten zum Gestalten der Beiträge haben. Ansonsten wirken Ihre Posts schnell lieblos und computergeneriert. Das sollten Sie zwingend vermeiden!

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Umfrage: Erhebliche Zeiteinsparung mit Automatisierung beim  Social Media Recruiting. 

(Eigene Grafik, Vorlage Blog2Socail)

 

Individualisierung

Gestalten Sie Ihre Posts individuell, persönlich und interessant. Nutzen Sie Fragen, stoßen Sie vielleicht Diskussionen zu einem spannenden Thema an und schon erregen Sie ganz leicht die Aufmerksamkeit Ihrer Follower. Zusätzlich erreichen Sie durch das Teilen, Liken und Kommentieren weitere potentielle Kandidaten. Posts mit hoher Interaktion erreichen auch ein höheres Ranking bei Google. Wenn Sie dazu noch Handlungsempfehlungen (Call-To-Actions) integrieren, können Sie Ihren Social-Media-Auftritt ebenfalls nutzen, um Leser auf Ihre Website zu lotsen.

 

Interaktionen mit Posts sind das A & O.

 

 

Das richtige Timing

Genauso unterschiedlich wie die verschiedenen Netzwerke ticken, genauso verschieden ist auch die dortige Frequentierung der Nutzer. Es ist daher immens wichtig, die Posts zu den Zeiten zu planen, an denen jeweils die meisten Leser, und damit potentielle Kandidaten, erreicht werden können. Sonst gehen Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit in der Masse der Beiträge unter. Job-Netzwerke sind besonders zwischen 8.00 und 10.00 Uhr morgens gut besucht. Netzwerke, die hauptsächlich privat genutzt werden, zeigen eher abends und an den Wochenenden hohe Zugriffe.

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Das Wal - Modell zeigt, wann die eigenen Follower auf Facebook aktiv sind. 

 

Fazit

Sie haben nun also einen kleinen Überblick darüber, was Sie beachten müssen, um erfolgreiches Recruiting via Social Media zu betreiben. Schauen Sie auch ruhig mal auf die Postings anderer Unternehmen. Sie werden schnell ein Gefühl dafür bekommen, wie Sie Ihre Zielgruppe gezielt ansprechen sollten. Wichtig ist nur, dass Sie authentisch sind. Nur so bekommt ein potentieller Kandidat ein Gefühl für die Arbeit in Ihrem Unternehmen und wird neugierig.

In den kommenden Recruiting-News präsentieren wir Top 5-Beispiele für Social Media-Kanäle. Stay tuned!

49,4 Milliarden Euro. Das ist die Zahl an nicht realisierten Umsätzen im Jahr 2017 auf Grund von
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