Tipps und Tricks für Social Recruiting

Wir zeigen Dir Tipps und Tricks um Social Recruiting optimal zu nutzen und damit die Zielgruppe ideal anzusprechen.

In unserem letzten Beitrag ging es um die Generation Y und wie man sie erreichen kann. Dass die Arbeitnehmer von heute und morgen besonders gut über verschiedene Social Media-Kanäle erreichbar sind, ist kein Geheimnis mehr. Aber welche Tipps und Tricks gibt es, um Social Recruiting optimal zu nutzen und damit die Zielgruppe ideal anzusprechen? Wir geben einige Tipps!

 

Das erwartet Dich in diesem Artikel: 

  1. Abwechslungsreicher Content 
  2. Nutze mehrere Netzwerke 
  3. Gehe auf die Unterschiede in den verschiedenen Netzwerken ein 
  4. Automatisierungs-Tools
  5. Individualisierung 
  6. Das richtige Timing 
  7. Fazit 

 

Social Recruiting

Mit Social Recruiting kannst Du potenzielle Bewerber in deren persönlichen Umfeld ansprechen.

 

Abwechslungsreicher Content

Achte darauf, dass Du Deine Zielgruppe mit abwechslungsreichem Content versorgst. Die Inhalte müssen also über das Posten reiner Stellenanzeigen hinaus gehen. Auch hier gilt wieder: sei echt! Gib Einblicke in Deinen Unternehmensalltag, stelle die Mitarbeiter persönlich vor, präsentiere Deine Benefits und interessante Geschichten. Oder formuliere die Jobbeschreibungen spannend, gib Tipps und Tricks für eine gute Bewerbung – es gibt zahlreiche Themen und Inhalte, die Du nutzen kannst.

 

Gib echte Einblicke in den Alltag Deines Unternehmens.

 

Am besten erstellst Du einen Redaktionsplan für die kommenden Wochen. So hast Du alles im Blick, können die Beiträge vorbereiten und haben einen festen Fahrplan. Vor allem dann, wenn mehrere Kollegen sich redaktionell beteiligen, ist ein Redaktionsplan unerlässlich. Kurzum: Sorge für einen abwechslungsreichen internen und externen Content-Mix.

redaktionsplan

Verschaffe Dir mit einem Redaktionsplan die notwendige Übersicht.

 

Nutze mehrere Netzwerke

Hier gilt nicht das Motto "Weniger ist mehr". Bedenke, dass eine vielfältige Zielgruppe vielfältige Bedürfnisse hat - auch was Social Media angeht. Berücksichtige folgende Netzwerke. Sicherlich musst Du nicht in allen vertreten sein, aber: Je größer Deine Reichweite ist, desto mehr potentielle Kandidaten gewinnst Du!

  • Communitys, wie Facebook
  • Micro-Blogging-Netzwerke, wie Twitter
  • Business-Netzwerke, wie XING, LinkedIn, Google+
  • Bilder-Netzwerke, wie Pinterest, Flickr, Instagram
  • Video-Netzwerke, wie YouTube und Vimeo
  • Dokumenten-Netzwerke, wie Slideshare, Scribd, Issue
  • Blog- und Medien Netzwerke, wie Tumblr, Medium, Torial, Bloglovi´
  • Social News Netzwerke, wie Reddit

Wäge ab, wie Du Dich auf den jeweiligen Netzwerken präsentieren möchten. Du kannst beim Social Media Recruiting auch Postings in gut frequentierten Fach-, Themen- oder Regionalgruppen platzieren. Bei XING existieren fast 90.000 Gruppen. Dort tummelt sich sicher auch Deine  Zielgruppe. Egal, welche und wie viele Netzwerke Du für Dein Social Recruiting nutzt, eines solltest Du nicht vergessen: Bleibe mit Deinen Followern und Abonnenten in Kontakt! Mit dem Post eines Social Media Beitrags ist es längst nicht getan. Soziale Netzwerke sind keine Einbahnstraßen, sondern basieren auf dem Prinzip des gegenseitigen Austauschs und der Interaktion. Reagiere auf Fragen und Kommentare und komme so mit Deiner Zielgruppe und potentiellen Bewerbern ins Gespräch. So hinterlässt Du einen positiven Eindruck.

Instagram Content

Sorge für Abwechslung - auch im Social Recruiting!

 

Gehe auf die Unterschiede der verschiedenen Netzwerke ein

Jedes Netzwerk tickt und funktioniert anders. Beachte also die jeweiligen Regeln, Möglichkeiten, Beschränkungen und Erwartungen der Nutzer. Achte auf:

  • die erlaubte Zeichenanzahl für den Post
  • die unterschiedlichen Postingformate (z.B. Linkpost, Bildpost)
  • den Einsatz von #Hashtags und @Handles
  • die Häufigkeit der Posts innerhalb eines Netzwerks
  • die optimalen Veröffentlichungszeiten für jedes Netzwerk

Während Du z.B. mit Hashtags bei Twitter und Instagram mehr User erreichen kannst, bringen Dir diese bei Facebook nichts. Facebook agiert besonders mit Texten, Videos und Bildern. Zudem liegt der Fokus hier sehr stark auf die Interaktion mit und zwischen den Nutzern.

Hashtags

Das Markenzeichen von Instagram: Hashtags. (Photo by Elena Koycheva on Unsplash)

 

Automatisierungs-Tools

Wenn Du mehrere Netzwerke für Deine Social Recruiting-Aktivitäten nutzt und in jedem Netzwerk ein Stellenangebot schalten möchtest, hast Du einiges an Arbeit vor Dir. Automatisierungstools zum Erstellen und Planen von Postings entlasten da ungemein. Sie eignen sich wunderbar zum zeitgleichen Posten von Beiträgen über alle Kanäle hinweg, wiederholen diese aber auch und können zeitversetzt planen. Eine echte Arbeitserleichterung!

 

Mit Automatisierungs-Tools sparst Du eine Menge Zeit.

 

Aber achte bei der Wahl der richtigen Software unbedingt darauf, dass Du möglichst viele Individualisierungsmöglichkeiten zum Gestalten der Beiträge hast. Ansonsten wirken Deine Posts schnell lieblos und computergeneriert. Das solltest Du zwingend vermeiden!

Kreisdiagramm zur Zeitersparnis bei Nutzung von Social Media-Softaware

Umfrage: Erhebliche Zeiteinsparung mit Automatisierung beim  Social Media Recruiting. 

(Eigene Grafik, Vorlage Blog2Socail)

 

Individualisierung

Gestalte Deine Posts individuell, persönlich und interessant. Nutze Fragen, stoße vielleicht Diskussionen zu einem spannenden Thema an und schon erregst Du ganz leicht die Aufmerksamkeit Deiner Follower. Zusätzlich erreichst Du durch das Teilen, Liken und Kommentieren weitere potentielle Kandidaten. Posts mit hoher Interaktion erreichen auch ein höheres Ranking bei Google. Wenn Du dazu noch Handlungsempfehlungen (Call-To-Actions) integrieren, kannst Du Deinen Social-Media-Auftritt ebenfalls nutzen, um Leser auf Deine Website zu lotsen.

 

Interaktionen mit Posts sind das A & O.

 

Buyer Persona Whitepaper

 

Das richtige Timing

Genauso unterschiedlich wie die verschiedenen Netzwerke ticken, genauso verschieden ist auch die dortige Frequentierung der Nutzer. Es ist daher immens wichtig, die Posts zu den Zeiten zu planen, an denen jeweils die meisten Leser, und damit potentielle Kandidaten, erreicht werden können. Sonst gehen Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit in der Masse der Beiträge unter. Job-Netzwerke sind besonders zwischen 8.00 und 10.00 Uhr morgens gut besucht. Netzwerke, die hauptsächlich privat genutzt werden, zeigen eher abends und an den Wochenenden hohe Zugriffe.

Richtiges Timing von Facebook Posts

Das Wal - Modell zeigt, wann die eigenen Follower auf Facebook aktiv sind. 

 

Fazit

Du hast nun also einen kleinen Überblick darüber, was Du beachten musst, um erfolgreiches Recruiting via Social Media zu betreiben. Schaue auch ruhig mal auf die Postings anderer Unternehmen. Du wirst schnell ein Gefühl dafür bekommen, wie Du Deine Zielgruppe gezielt ansprechen solltest. Wichtig ist nur, dass Du authentisch bist. Nur so bekommt ein potentieller Kandidat ein Gefühl für die Arbeit in Ihrem Unternehmen und wird neugierig.

In den kommenden Recruiting-News präsentieren wir Top 5-Beispiele für Social Media-Kanäle. Stay tuned!

 

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