Employer Branding: 5 Beispiele, die zeigen wie es geht

 

Auch im Jahr 2019 präsentieren wir Ihnen heute wieder unsere Recruiting-News rund um Recruiting, Bewerbersuche und nützlichen Recruiting-Instrumenten sowie ihren Vorteilen. In den vergangenen Ausgaben haben wir uns mit der Entwicklung einer Arbeitgebermarke und verschiedenen Employer Branding-Maßnahmen auseinandergesetzt, mit denen Sie Ihre Arbeitgebermarke umsetzen und kommunizieren können. Heute: 5 Beispiele für Employer Branding, die aus unserer Sicht zeigen, wie es geht.

Neben all den Schritten und verschiedenen Maßnahmen möchten wir Ihnen heute fünf Unternehmen vorstellen, die ihre Arbeitgebermarke durch gezielte Recruiting-Instrumente und klare Bewerberansprache umsetzen. Denn die Entwicklung einer Arbeitgebermarke allein reicht noch lange nicht aus, um qualifizierte Bewerber im "War for Talents" von sich zu überzeugen.

Authentische Eindrücke aus dem Unternehmens- und Arbeitsalltag, Stimmen von echten Mitarbeitern und ein klares Nutzenversprechen sind Teil einer überzeugenden Arbeitgebermarke. Und diese Unternehmen machen's vor!


Employer Branding Beispiel Nr. 1:
Die Techniker Krankenkasse

Die Techniker Krankenkasse zeigt viel Transparenz auf ihren unterschiedlichen Karriere-Kanälen. Auf der Karriere-Website des Unternehmens können potentielle Bewerber sich anhand der verschiedenen Erfahrungsgruppen orientieren und werden so direkt angesprochen.

Die TK wurde im Jahr 2018 auch als einer der "Top National Arbeitgeber" von Focus Money ausgezeichnet. Gerade die positive Mitarbeiterzufriedenheit steht hier stellvertretend für das Unternehmen und seine Wertschätzung.

Weiterhin setzt die Krankenkasse ihr Employer Branding gekonnt auf eigenen Social Media-Kanälen, wie SnapChatTwitter oder Facebook, um. Diese widmen sich ausschließlich dem Thema Karriere und bieten authentische Einblicke in den Arbeitsalltag. Ein Arbeitgebervideo, welches sowohl auf der Website als auch in Social Media zu finden ist, stellt die Krankenkasse als Arbeitgeber sowie ihre Benefits vor. Diese sowie weitere Aspekte der Unternehmenskultur werden offen kommuniziert.

 

Quelle: Die Techniker Krankenkasse, YouTube, https://youtu.be/tKi3mg7snyw (Stand: 16.01.2019).

 

Employer Branding Beispiel Nr. 2: McKinsey

Das Consulting-Unternehmen McKinsey setzt ihre Arbeitgebermarke gezielt auf diversen Social Media-Kanälen um, die sich mit Karriere-Themen beschäftigen und regelmäßig über anstehende Karriere-Events,  Workshops oder offene Stellen im Unternehmen informieren. Mitarbeiter werden in kurzen Interviews mit Bildern vorgestellt.

"Women Matter" – Starke Frauen in allen Branchen

McKinsey trägt durch aktives Recruiting und zielgerichtete Maßnahmen dazu bei, talentierten Frauen zukunftssichere Chancen in Führungspositionen zu bieten. Hierzu zählen flexible Arbeitsmodelle, der "Women's Day" als größte Networking-Veranstaltung, individuelles Mentoring und das Female Leadership Programm. Weitere Benefits sind speziell darauf ausgerichtet, Frauen den Einstieg in vielfältige und spannende Berufsfelder und Führungspositionen zu ermöglichen.

 

Quelle: McKinsey, YouTube, https://youtu.be/ht4YoJquC4U (Stand: 16.01.2019).

 

Employer Branding Beispiel Nr. 3:
"We are Lufthansa"

Die Airline Lufthansa wurde in den letzten Jahren immer wieder positiv genannt, wenn es um die Umsetzung von Employer Branding-Maßnahmen geht. Mit ihrer Kampagne "We are Lufthansa" stellt sich die Fluggesellschaft auf verschiedenen Kanälen als Arbeitgeber vor.

Die Karrierewebsite bietet Informationen zu verschiedenen Berufs- und Einstiegsmöglichkeiten sowie den jeweiligen Interessensgebieten. Mithilfe von #Hashtags werden auf Social Media-Kanälen wie Twitter & Co. authentische Einblicke aus dem Arbeitsalltag der Mitarbeiter präsentiert. Weiterhin findet ein reger Austausch mit den Followern statt.

Diese Eindrücke werden auf einem eigenen Karriere-Blog "Be Lufthansa" vertieft: Vom Azubi bis zum Berater,verfassen die Mitarbeiter eigene Beiträge und stellen sich den Lesern vor. Snapchat und Instagram geben weitere authentische Bilder der Angestellten und ihrer Arbeit. Verschiedene Image-Videos, auch auf einem eigenen YouTube-Channel, ergänzen die Karriere-Website und zeigen ein rundum gelungenes Employer Branding.

 
Quelle: Lufthansa Group, YouTube, https://youtu.be/JOyV3LhUhi8 (Stand: 16.01.2019).

 

Employer Branding Beispiel Nr. 4: Heineken

Die niederländische Brauerei Heineken überzeugt mit einer übersichtlichen Karrierewebsite. Diese stellt klar die Vorteile des Unternehmens als Arbeitgeber in den Fokus. Hierzu zählt auch ein Verhaltenscodex, der für alle Mitarbeiter und potentielle Bewerber transparent kommuniziert wird.

Die Mitarbeiter der Brauerei stellen sich in sogenannten "Mitarbeiterportraits" vor und erzählen von ihrem bisherigen Karriereweg und den unterschiedlichen Aufgaben. Offene Stellen können direkt gefunden und nach jeweiliger Position und Unternehmensbereich gefiltert werden.

Auf den Social Media-Kanälen macht sich Heineken bezüglich seines Arbeitgeber-Images zwar etwas rar, nutzt aber eine Facebook-Seite, um die Kampagne "Heineken Asia Pacific Gradudate Program" unter dem Hastag #GoPlaces zu promoten und zu verbreiten. Die dazugehörige Karriereseite befasst sich genau mit ihrer Zielgruppe und stellt die verschiedenen Möglichkeiten eines Berufseinstiegs vor. Ein kurzer Image-Clip fokussiert sich auf Heineken als Arbeitgeber und das vielversprechende Potenzial, das potentielle Bewerber und neue Mitarbeiter ins Unternehmen bringen.

 

Quelle: Heineken, YouTube, https://youtu.be/UtoyMEFKb6o (Stand: 16.01.2019).

 

Employer Branding Beispiel Nr. 5: BMW Group

Der Automobilhersteller BMW nutzt seine Stärken als Unternehmen ebenfalls in Puncto Arbeitgebermarke und Employer Branding. Die KarrierewebsiteSocial Media-Kanäle und die Bewerberansprache stehen ganz im Zeichen der Leidenschaft für innovative Ideen, Technologien und natürlich Autos. Dabei wird auf eine klare und positive Bildsprache gesetzt, die die Mitarbeiter des Unternehmens in den Fokus rückt.

Interessierte und potentielle Bewerber finden auf der Karriereseite von BMW Informationen über vielfältige Einstiegsmöglichkeiten, die gebotenen Benefits und Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung. Der Bewerbungsprozess wird somit transparent kommuniziert und legt den Grundstein für eine positive Candidate Experience.

Eigene Social Media-Kanäle auf Facebook, Twitter, Instagram und Snapchat widmen sich voll und ganz dem Thema Karriere. Posts über aktuelle Ereignisse, kommende Veranstaltungen, neue Jobangebote und der gezielte Einsatz von #Hashtags, um Stories derzeitiger Mitarbeiter zu erzählen, vermitteln ein direktes Miteinander und "Wir"-Gefühl. Der YouTube-Kanal ergänzt das Employer Branding des Unternehmens sehr gut: In regelmäßigen kurzen Videos werden neue Mitarbeiter und ihre Arbeitsbereiche vorgestellt – auch mehrsprachig.

Insgesamt zeigt BMW ein rundum gelungenes Employer Branding, das auf diversen Kanälen einheitlich und kontinuierlich umgesetzt wird. Ganz im Sinne des internationalen Unternehmens.

 

Quelle: BMW Group, YouTube, https://youtu.be/tQ1lWxIX2kE (Stand: 16.01.2019).

 

Fazit

Für die gelungene Umsetzung einer Arbeitgebermarke im Rahmen des Employer Branding kommt es auf viele Kleinigkeiten an. Die verschiedenen Maßnahmen greifen dabei wie Zahnräder ineinander und bilden letztlich ein einheitliches Bild des Unternehmens als Arbeitgeber, das intern sowie extern klar kommuniziert werden muss.

Unsere fünf Employer Branding-Beispiele zeigen, wie es geht. Die Unternehmen setzen ihre Arbeitgebermarke in einer klaren Bildsprache mit authentischen Bildern von Mitarbeitern und Eindrücken aus dem Arbeitsalltag um. Unterstützt wird dies durch echte Interviews und kurze Videos, in denen die Teams selbst zu Wort kommen und von ihren Aufgaben berichten. Zusammen mit einer zielgruppengerechten Ansprache und aktiven Kommunikation mit potentiellen Bewerbern auf diversen Social Media-Kanälen wird das Employer Branding ganzheitlich umgesetzt. Wir sagen: weiter so!In unserer nächsten Ausgabe des Recruiting-Ratgebers erfahren Sie alles rund um das Thema Social Recruiting & Active Sourcing und wie Ihr Personalmarketing davon profitiert.

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