Arbeitgebermarke richtig umgesetzt – mit diesen Employer Branding-Maßnahmen klappt es

In den letzten Ausgaben unseres Newsletter haben wir Ihnen vorgestellt, wie Sie eine Arbeitgebermarke definieren und für Ihr Unternehmen entwickeln. In dieser Woche steht die richtige Umsetzung dieser Arbeitgebermarke im Vordergrund.

Das Geheimnis der Umsetzung der Arbeitgebermarke liegt in dem richtigen Mix an Employer Branding-Maßnahmen. Diese helfen dabei, die authentische Arbeitgebermarke auszubauen und kommunizieren sie gleichzeitig extern.

Was sind Employer Branding-Maßnahmen?  Eine Definition

Bevor wir uns diesen Maßnahmen widmen, muss im Vorfeld geklärt werden, was mit Employer Branding-Maßnahmen gemeint ist.  Hierunter verstehen wir all solche Methoden und Instrumente, die von Unternehmen aktiv eingesetzt werden, um die Attraktivität ihrer Arbeitgebermarke zu steigern. Die positiven Effekte, die diese Maßnahmen mit sich bringen, wirken nicht nur langfristig. Sie steigern auch nachweislich den Erfolg der internen und externen Recruiting-Strategie eines Unternehmens.

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Der Employer Branding-Zyklus, nach Trost (2009)

 

Employer Branding-Strategie –
So kann die Arbeitgebermarke umgesetzt werden

Grundsätzlich sind die Möglichkeiten zur Umsetzung der Arbeitgebermarke endlos. Voraussetzung für den Erfolg dieser Maßnahmen ist die zielgruppengerechte Kommunikation – verbreitet über entsprechende Kanäle und Medien. So sucht ein junges IT-Unternehmen z.B. nach einer anderen Zielgruppe als ein traditionelles, etabliertes Unternehmen.

Ein endgültiges Erfolgsrezept gibt es hierbei nicht, denn je nach Eigenschaften des Unternehmens und der Zielgruppe können sich Maßnahmen als mehr oder weniger effektiv herausstellen. Wir haben dennoch einige interne und externe Employer Branding-Maßnahmen zusammengestellt, die sich seither bewiesen haben und bereits etlichen Unternehmen zum Erfolg verholfen haben.

Employer Branding-Maßnahmen für die richtige Umsetzung:

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Die Karriere-Seite bietet erste wichtige Einblicke und Informationen.

 

Die eigene Karriere-Website: Über die Karriereseite kann die Unternehmenskultur authentisch vermittelt werden. Bewerber erhalten hierbei einen realistischen Eindruck davon, wie es ist bei Ihnen zu arbeiten. Fotos und Videos, von z.B. den Mitarbeitern, den Arbeitsplätzen oder gemeinsamen Aktivitäten steigern dabei ihre Glaubwürdigkeit und erlauben einen emotionalen Zugang zu ihrem Unternehmen.

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Auf Karriereveranstaltungen oder Hochschulmessen treffen Bewerber und Arbeitgeber aufeinander.

 

Karriereveranstaltungen: Durch einen Auftritt auf Recruiting-Messen und -Veranstaltungen erhalten Sie die Möglichkeit, in einen persönlichen Kontakt mit ihrer Zielgruppe zu treten und Ihre Unternehmenswerte aktiv vermitteln zu können.

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Nutzen Sie Ihre Social Media - Präenz!

Präsenz auf Social-Media-Kanälen: Über verschiedene Social-Media-Kanäle haben Sie die Möglichkeit, potentielle Bewerber zielgruppengenau über interne Events und Stellenausschreibungen zu informieren, private Eindrücke von den Mitarbeitern zu vermitteln oder Auftritte auf Events und Messen anzukündigen. Transparente und authentische Kommunikation sind dabei der Schlüssel zum Erfolg.

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Arbeitgeberrankings bieten Vorteile für Arbeitnehmer und Arbeitgeber.

 

Arbeitgeber-BewertungsportaleEbenso wichtig wie die Social-Media-Präsenz ist der Auftritt auf Arbeitgeber-Bewertungsportalen (z.B. Kununu und Glassdoor), in denen ehemalige und derzeitige Mitarbeiter das jeweilige Unternehmen nach verschiedenen Kriterien bewerten können. Diese Plattformen bieten für potentielle Bewerber einige Vorteile. Sie erhalten weitere Informationen über das Unternehmen als Arbeitgeber und einen realistischen Eindruck von den dort herrschenden Arbeitsbedingungen verschaffen. Zudem können negative Bewertungen als Anlass genommen werden, positive Änderungen an den entsprechenden Stellen im Unternehmen einzuführen.

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Optimieren Sie Ihren Bewerbungsprozess!

Der firmeneigene Bewerbungsprozess: Mindestens genauso wichtig wie die Employer Branding-Maßnahmen ist der firmeneigene Bewerbungsprozess. Denn alle Recruiting-Maßnahmen bringen nicht viel, wenn der Bewerber von dem aufwendig auszufüllenden Bewerbungsformular, zu langen Wartezeiten oder einem unvorbereiteten Bewerbungsgespräch genervt ist und von dem Bewerbungsprozess abspringt.

 

Fazit

Zusammengefasst lässt sich sagen: viele Wege führen nach Rom. Nun liegt es an Ihnen, die richtige Employer Branding-Strategie für Sie und Ihr Unternehmen zu finden. Ein bisschen Risikofreude gehört hierbei dazu. Bei der Umsetzung der Arbeitgebermarke geht Probieren über Studieren, verschiedene Wege auszuprobieren, um den für richtigen für sich zu entdecken.

In der nächsten Ausgabe unserer Recruiting-News präsentieren wir Ihnen unsere Top-Beispiele von gelungenen Employer Branding-Maßnahmen, also bleiben Sie dran!

49,4 Milliarden Euro. Das ist die Zahl an nicht realisierten Umsätzen im Jahr 2017 auf Grund von
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