6 wichtige Kennzahlen für dein Online-Marketing

von Lara Schrader
25.11.2020 15:18:17
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Lesezeit: 8 Minuten

Du willst deinen Chef von einer neuen Marketing-Strategie überzeugen oder zeigen, dass sich die Investitionen in deine Marketing-Kampagnen auch wirklich lohnen? Dabei können dir KPIs helfen! Die richtigen Kennzahlen machen Erfolge im Marketing messbar und kontrollierbar. Doch welche KPIs solltest du messen? In diesem Artikel beschäftigen wir uns mit sechs wichtigen Kennzahlen für dein Online-Marketing.

Das erwartet dich:

 

Welche Kennzahlen sind am wichtigsten?

Im Online-Marketing gibt es fast keine Maßnahme, die sich nicht messen lässt. Bei der Vielzahl von KPIs ist es deshalb gar nicht so leicht, sich auf wesentliche Kennzahlen zu konzentrieren.

Welche KPIs am wichtigsten sind, lässt sich nicht pauschal sagen. Dies hängt stark von deiner Zielsetzung ab und davon, was du mit deiner Marketing-Strategie erreichen willst. Wie du die richtigen Kennzahlen für deine Ziele wählst, erfährst du in diesem Artikel:

Was sind KPIs? Artikel
Trotzdem gibt es einige essentielle Online-Marketing Kennzahlen, die in fast jedem Reporting unentbehrlich sind. Einige dieser grundlegenden KPIs stellen wir dir im Folgenden vor.

 

6 wichtige KPIs im Online-Marketing

Während im Social-Media-Marketing Follower- und Likes als Kennzahlen besonders wichtig sind, kommt es beim E-Commerce eher auf die Conversion-Rate oder den Cost per Order (CPO) an. In jedem Teilbereich des Online-Marketings sind also andere KPIs relevant. Um dir jedoch einen ersten Überblick im Bereich der KPIs zu verschaffen, haben wir eine Auswahl der grundlegendsten Online Marketing-Kennzahlen zusammengestellt.

6 KPIs für dein Online-Marketing


Conversion-Rate
Eine der essentiellsten Kennzahlen im Online-Marketing ist die Conversion-Rate. Wie erfolgreich eine bestimmte Werbemaßnahme ist, kann mit der Conversion-Rate ermittelt werden. Stell dir vor, du betreibst eine Website mit einem Onlineshop für orthopädische Schuhe. Durch die Prozentangabe der Coversion Rate erfährst du genau, wie viele Besucher deiner Website ein Paar Schuhe gekauft haben, wie viele deiner Besucher also zu Kunden “konvertiert” sind. Eine Conversion muss allerdings nicht zwangsläufig eine Transaktion oder einen Kauf bezeichnen. Auch Newsletter-Anmeldungen oder Downloads eines Leadmagneten können als Conversion zählen.


Die Conversion Rate errechnet sich wie folgt:

Conversions ÷ Besucher * 100 = Conversion Rate

 

Anzahl der Conversions

 

 

Cost per Action (CPA)

Nehmen wir an, du führst auf deiner Website auch einen Blog rund um das Thema Gesundheit und Schuhe. Durch die Anzahl der Conversions weißt du, dass in der letzten Woche zehn Besucher durch deine Werbeanzeige auf die Website gelangt sind und ein Paar Schuhe gekauft haben. Das klingt erst mal super. Wie effektiv deine Werbekampagne jedoch wirklich war, wird erst ersichtlich, wenn du sie in den Kontext mit den Kosten bringst. Dieser Wert, der Cost per Action, zeigt dir die Wirksamkeit deiner Kampagne an.


So errechnest du den CPA:

Summe der Kosten ÷ Anzahl der Conversions = CPA

 

Return on Investment (ROI)

Die Kennzahl Return on Investment (ROI) beantwortet dir die Frage, wie viel Gewinn dein Unternehmen mit einer gewissen Menge an Kapital erzielt. Bleiben wir bei unserem Beispiel. Wenn dein Schuh-Unternehmen in einem Geschäftsjahr zehn Millionen Euro Kapital eingesetzt und dafür einen Gewinn von einer Million Euro erwirtschaftet hat, beträgt der ROI für das Geschäftsjahr zehn Prozent.


Die Formel zur Berechnung des ROI lautet:

ROI = Gewinn ÷ Gesamtkapital * 100 %



Return on Advertising Spend (ROAS)

Angenommen dein Unternehmen für orthopädische Schuhe schaltet eine Werbeanzeige auf Facebook. Nun möchtest du herausfinden, wie rentabel die Kampagne war. Dabei hilft dir die Kennzahl Return on Advertising Spend. Wenn dein Unternehmen in die Kampagne beispielsweise 100 Euro investiert hat und damit einen Gewinn von 600 Euro erzielt, liegt der ROAS bei 600 Prozent. Grundsätzlich gilt: Je höher der ROAS, desto rentabler die Werbemaßnahme.


Den ROAS berechnest du wie folgt:

(Umsatz ÷ Werbekosten) * 100 = ROAS

 

Kosten-Umsatz-Relation (KUR)

Die Kosten-Umsatz-Relation beschreibt das Verhältnis zwischen Umsatz und Kosten. Dabei gilt: Je kleiner die Kennzahl, desto effizienter ist die Werbekampagne oder -maßnahme. Im Gegensatz zum ROAS ist hier eine höhere Zahl nicht positiv, sondern weist auf einen hohen Anteil an entstandenen Kosten hin.


So berechnest du die KUR:

(Kosten ÷ Umsatz) * 100 = KUR

 

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Fazit

In diesem Artikel haben wir dir einige der wichtigsten Kennzahlen für das Online-Marketing vorgestellt. Jetzt liegt es an dir, deine KPIs der regelmäßigen Analyse zu unterziehen. Welche Kennzahlen für die Auswertung deiner Marketing-Maßnahmen wirklich relevant sind, ist jedoch abhängig von deiner Zielsetzung. Für die Aussagekraft der Kennzahlen ist es in jedem Fall notwendig, sie kontinuierlich zu messen, um die Werte vergleichbar zu machen und positive oder negative Entwicklungen festzustellen. Wenn du diese Aspekte beachtest, werden dir KPIs dabei helfen, im Datendschungel des Online-Marketings nicht den Überblick zu verlieren und deine Marketing zu optimieren!

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Key Performance Indicators sind Kennzahlen, mit denen die Leistung von Unternehmensaktivitäten ermittelt werden kann. Welche KPIs zur Erfolgsmessung betrachtet werden sollten, hängt vom Unternehmen und von dessen Zielen und Maßnahmen ab.

Cost per Mille (kurz: CPM; auch: CPT = "Cost per Thousand") ist ein Preismodell zur Abrechnung von Online-Ads. CPM sind die Kosten pro 1000 Impressions. Zur Berechnung eines CPMs wird der Preis für die Anzeige durch die Reichweite des jeweiligen Werbeformats geteilt und mit 1000 multipliziert.

Cost per Click (kurz: CPR) sind die Kosten pro Klick für Online-Ads. Zur Berechnung werden die Gesamtkosten der Klicks durch die Gesamtanzahl der Klicks geteilt.

Die Click-Through-Rate (kurz: CTR), auch Klickrate genannt, ist eine Kennzahl des Online-Marketings, welche die Anzahl der Klicks auf eine Werbeanzeige oder einen Affiliate-Link im Verhältnis zu den gesamten Impressionen darstellt.

Die Engagement-Rate bzw. Interaktionsrate zeigt an, wie viele Menschen mit deinen Inhalten interagieren. Äußern sie sich zu deinem Beitrag in einem Kommentar oder teilen deinen Post, steigt die Engagement-Rate und damit das potentielle Interesse an deiner Marke. Insbesondere Shares sind positiv zu bewerten, weil sie davon zeugen, dass sich der Nutzer mit dem geteilten Inhalt identifiziert und zur Zielgruppe des Unternehmens passen könnte.

von
Lara Schrader
Für viminds bin ich ständig auf der Suche nach aktuellen Trends und Entwicklungen im Online-Marketing. In meiner Freizeit schlendere ich am liebsten durch die Rostocker Innenstadt oder mache lange Spaziergänge am Meer.

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