Wie kann man die Ladezeit einer Website verbessern?

Nur vier Sekunden! Wenn Deine Website so lange und länger braucht, um vollständig zu laden, bist Du laut Google die allermeisten Deiner Besucher schon wieder los. Wie wichtig der optimale Page Speed für den Erfolg Deiner Website ist, wie Du ihn messen und optimieren kannst, erfährst Du in diesem Beitrag.

 

Was Dich erwartet:

 

Warum ist die optimale Ladezeit essentiell für Deine Website?

Zeit ist Geld! In puncto Website-Ladezeit trifft diese Aussage den Nagel auf den Kopf. Zumindest, wenn mit einer solchen Online-Präsenz Umsatz gemacht werden soll. Denn will man seine Kunden mit Inhalten begeistern, muss für eine gute Nutzererfahrung bzw. ein positives Nutzererlebnis (engl. User Experience, kurz: UX) gesorgt sein.

Wer die Geduld seiner Website-Besucher und potentiellen Kunden jedoch mit einem zu langsamen Page Speed strapaziert, läuft Gefahr, seine Zielgruppe prompt an die Konkurrenz zu verlieren. Schließlich ist das Angebot an Informationen bzw. Produkten im Internet nahezu unerschöpflich und die Chance auf Deine Conversion damit futsch. 

 

 

Du hast bestimmt selbst schon die Erfahrung beim Online-Shopping gemacht: Das Objekt der Begierde liegt im digitalen Warenkorb, doch der Bestellvorgang verzögert sich. Das liegt zumeist an Verschlüsselungen, welche die Ladezeit einer Website in die Länge ziehen. So manches Mal wirst Du den jeweiligen Onlineshop in einem solchen Moment voller Ungeduld verlassen haben - so wie viele andere Nutzer auch.

Der Umkehrschluss liegt auf der Hand: Ist der Page Speed zu langsam und die Verweildauer der Besucher auf der jeweiligen Website entsprechend kurz, straft Google auch hochwertigen Content mit einem schlechteren Ranking ab.  

Nun stellt sich die Frage, was denn die optimale Ladezeit für eine Website ist.

 

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In welchem Bereich liegt die optimale Ladezeit?

Wenn Du das Internet nach der ultimativen Antwort für die ideale Ladezeit einer Website durchforstest, wirst Du vermutlich keine wirklich eindeutige Empfehlung finden. Da Seiten mit einer längeren Ladezeit als vier Sekunden allerdings laut Google in 90 Prozent der Fälle verlassen werden, sollte der Page Speed deutlich kürzer sein. 

Eine Studie von Akamei zeigte auf, dass die Absprungrate bereits ab einer Ladezeit von einer Sekunde stark ansteigt. Ein Armutszeugnis für unsere Geduld? Tatsächlich soll unsere Wahrnehmungsfähigkeit bereits nach so kurzer Zeit von Verzögerungen beeinträchtigt sein. Soll heißen: Je länger es dauert, bis Inhalte komplett ausgespielt werden, desto mehr schwindet die Konzentration. 

Ladezeit verbessern für ein positives NutzererlebnisVergraulst Du Deine Besucher mit einer zu langen Ladezeit?| ©pixabay

 

Es liegt also nahe, die Ladezeit einer Website von maximal einer Sekunde anzupeilen.

Andererseits dürfte die Erwartungshaltung an die Schnelligkeit bei vielen Nutzern entsprechend der Inhalte (z.B. textlastiger Artikel vs. Video) variieren. Wer beispielsweise bereit ist, sich ein Video auf YouTube anzusehen, plant dafür sehr wahrscheinlich mehr Zeit ein, als dafür einen Beitrag in einem Blog zu lesen.  

Weißt Du, wie schnell Deine Website auf Anfrage vollständig geladen ist? 

 

So kannst Du den Page Speed messen

Wenn Du den Eindruck hast, dass Deine Website zu langsam lädt und Deine Conversion-Rate entsprechend bescheiden ausfällt, solltest Du zunächst den Page Speed messen. Wie machst Du das? Hier eilt Google zur Hilfe. 

Mit dem hauseigenen Tool PageSpeed Insights der meistgenutzten Suchmaschine kannst Du die Ladezeit Deiner Website umfassend analysieren. Konkret messen lässt sich damit der Aufbau von HTML-, CSS- und JavaScript-Dateien, die Wiedergabe integrierter Bilder sowie die Caching-Vorgaben des Webservers.

Ladezeit messen mit PageSpeed Insights

Mit dem Analyse-Tool PageSpeed Insights kannst Du die Ladezeit Deiner Website messen. | ©Google 

 

Die Handhabung gestaltet sich denkbar einfach über die Eingabe einer URL. Anschließend kannst Du die Bremsen auf Deiner Seite lösen. Doch welche sind das?

 

Wie lässt sich die Ladezeit beschleunigen?

Eine zu langsame Ladezeit kann viele Gründe haben. Umso wichtiger ist der analytische Blick durch die Lupe auf sämtliche relevanten Stellschrauben einer Website und ihre möglicherweise nachteiligen Funktionsweisen.

Diese Maßnahmen zur Optimierung der Ladezeit kannst Du ergreifen:

  • HTML, JavaScript und CSS reduzieren
  • das Rendering blockierende JavaScript und die CSS-Ressourcen Above the Fold entfernen
  • Antwortzeit des Servers reduzieren
  • Ressourcen durch Komprimierung mit gzip oder deflate verkleinern
  • Browser Caching nutzen
  • auf Weiterleitungen verzichten

 

Video: Hier bekommst Du weitere Insights zur Verbesserung der Ladezeit 

 

Fazit

Schon wenige Sekunden entscheiden darüber, ob ein Besucher auf Deiner Website bleibt und sich mit Deinem Angebot beschäftigt oder genervt das Weite sucht. Ein Hauptkriterium für die dafür ausschlaggebende Nutzererfahrung ist die Ladezeit sämtlicher Inhalte auf Deiner Website. Um es Dir mit Deinen potentiellen Kunden nicht zu verscherzen und Dein Ranking nicht zu beeinträchtigen, ist es deshalb von großer Bedeutung, den Page Speed zu optimieren. Die Sekundenmarke ist zwar für einige Formate schwer zu knacken, doch sollte die Ladezeit zwei Sekunden besser nicht überschreiten.

 

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