Welche Kommunikationskanäle braucht Inbound-Marketing?

Genialer Content ist großartig. Aber ohne die richtigen Kommunikationskanäle, könntest du deine Inhalte auch direkt in der Schublade verschwinden lassen. Die Wahl der passenden Kanäle für dein Inbound-Marketing hängt von deinen konkret formulierten Zielen und den Präferenzen deiner Zielgruppe ab. Was du bei deiner Entscheidung beachten solltest, erfährst du in diesem Beitrag.

 

Was Dich erwartet: 

 

Was ist überhaupt ein Online-Marketing-Kanal?

Für deine Marketing-Strategie musst du dich für bestimmte Kanäle entscheiden, um deine Inhalte an die passende Zielgruppe zu vermitteln. Die Inbound-Plattform Hubspot definiert einen Online-Marketing-Kanal als "eine Quelle oder eine sinnvoll zusammengefasste Gruppe an Quellen, über die ein Website-Betreiber Besucher für seine Website generiert.“

Dabei kannst Suchmaschinen wie Google und soziale Netzwerke mit bezahlten Kampagnen (Paid Media) füttern oder auch deine organische Reichweite mithilfe von SEO-Maßnahmen vergrößern. Im Weiteren wollen wir uns Social Media, E-Mail- und Newsletter-Marketing als Kommunikationskanäle näher ansehen.

 

Inbound-Methodik: Nützlichen Content mit den richtigen Kanälen koppeln 

Dem Inbound-Marketing-Konzept entsprechend findest nicht du den passenden Kunden, sondern der potentielle Kunde findet dich! Durch spannende Blog-Beiträge und Content Pieces (z.B. Videos, Podcasts, E-Books etc.), die deiner Zielgruppe einen tatsächlichen Mehrwert bieten und Antworten auf ihre Fragen liefern, schaffst du idealerweise ein positives Nutzererlebnis und kannst deine Besucher Schritt für Schritt an dein Unternehmen binden.

 

Video: So funktioniert Online-Marketing heute

 

Ganz nebenbei ist diese Methode auch kostengünstiger als das konventionelle Outbound-Marketing, denn der Return-on-Investment (ROI) fällt signifikant höher aus. Dafür brauchst du allerdings Sprachrohre, die über deine Website hinausgehen.

 

So schlägst du aus sozialen Netzwerken Kapital

Längst haben Marketer das Potential der sozialen Netzwerke für sich entdeckt. Durch das Teilen Deiner Bilder, Infografiken, Videos und Streams bei Facebook, Instagram und Co. multiplizierst du die Sichtbarkeit deines Contents. Werden deine Inhalte geliked, diskutiert, kommentiert und weiter verbreitet, hat dies nicht nur positive Effekte hinsichtlich deiner Reichweite, sondern kann letztlich auch deine Conversion Rate steigern und dir letztlich deine ersehnten Leads einbringen.

Aber Achtung, nicht jede Plattform eignet sich für jede Kampagne. Was auf TikTok funktioniert, muss nicht bei Facebook erfolgreich sein. Es ist ratsam, sich zu überlegen, welche Zielgruppe bzw. Buyer Persona du anvisierst und an welchem Punkt der Buyers Journey du mit deinen Nutzern kommunizieren willst.

 

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Facebook ist immer noch das weltweit die meistgenutzte soziale Netzwerk. Experten schätzen, dass 68 Prozent aller erwachsenen User Facebook nutzen, Twitter hingegen nur 24 Prozent. Demzufolge spielen demographische Faktoren bei der Entscheidung für den geeignetsten Inbound-Marketing-Kanal eine wichtige Rolle.

Ein Post für dein Unternehmen lässt sich in sozialen Netzwerken zwar schnell veröffentlichen, doch ist für dein Social-Media-Marketing ein gewisser redaktioneller Aufwand gefragt, um hochwertigen Content auszuspielen und sich von der Konkurrenz anzuheben. Gelingt dir das, können potentielle Kunden nicht nur über die Google-Suche auf deine Website gelangen und sich für dein Produkt erwärmen, sondern auch aus den Weiten der sozialen Medien. 

 

Optimiere dein E-Mail- und Newsletter-Marketing

Im Schnitt bekommen wir rund 88 Emails am Tag. Marketingexperten schätzen, dass im Jahr 2022 rund 4,3 Milliarden Menschen – also fast die Hälfte der Weltbevölkerung – Emails nutzen werden.

Haben Interessenten auf deiner Seite bereits ihre Kontaktdaten hinterlassen, kannst du die E-Mail-Adressen dieser Leads für dein gezieltes E-Mail-Marketing nutzen. Der Vorteil: Diese möglichen Kunden kennen dein Unternehmen bereits und sind somit viel empfänglicher für deine relevanten Inhalte.

Um deine potentiellen Kunden nicht mit uninteressantem Spam zu nerven, raten wir dir, deine Kontaktlisten zu segmentieren Auf diese Weise kriegt jeder Abonnent das zu sehen, was er sehen will. So kannst du deine Kunden individueller ansprechen und erreichst deine Ziele - ohne negativ aufzufallen. Eine Software für Marketing-Automation erleichtert diesen Prozess.

Fachartikel

Monatlich oder wöchentlich gesendete Newsletter sind eine klassische Strategie, um deine Kunden zu informieren und zu binden. Personalisierst du deine E-Mails mit einer vertrauenserweckenden Ansprache und bedürfnisorientierten Inhalten, erhöhst du deine Chancen, dass deine E-Mail-Kontakte auf deine Website zurückkehren. Denn: (Potentielle) Kunden reagieren positiv, wenn sie persönlich angesprochen und mit relevanten Inhalten versorgt werden, die auf sie zugeschnitten sind.

Um noch mehr Authentizität hervorzubringen und Aufmerksamkeit zu erregen, bietet es sich an, Inhalte anderer Brands in deinem Newsletter verwenden – und umgekehrt. So profitieren beide Unternehmen von der Zusammenarbeit. Darüber hinaus kannst du beispielsweise neue Abonnenten mit einer Email willkommen heißen, in der du die Werte deines Unternehmens präsentierst.

 

Tipps für deine E-Mail- und Newsletter Strategie:

 

1. Achte auf Segmentierung und Personalisierung deiner Nutzer.

2. Vorsicht! Datenschutzverordnungen wie DSGVO beachten!

3. Wähle für deine Mails nur Content, den du selber gern lesen würdest.

4. Meide Spam-Begriffe wie gratis, kostenlos, Finanzen, kein Spam etc.

5. Optimiere den Versandzeitpunkt!

6. Teste deine Newsletter im Voraus!

 

Weitere Tipps für dein E-Mail-Marketing findest du hier.

 

Fazit

Soziale Netzwerke gibt es inzwischen viele. Das bedeutet jedoch nicht, dass dein Unternehmen auf jeder Plattform präsent sein muss. Anstatt überall ein bisschen aktiv zu sein und Zeit zu investieren, ist eine Marketing-Strategie effizienter, die den Bedürfnissen und Gewohnheiten deiner Zielgruppe entspricht. Ähnlich verhält es sich mit dem E-Mail-Marketing: Bediene nicht die Masse mit ein und demselben Inhalt, sondern kenne die Fragen und Probleme deiner Empfänger in jeder Phase ihrer Kundenreise und überzeuge sie mit personalisierten Lösungen.

 

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