In 3 Schritten zu deinem perfekten Instagram-Reel

von Lea Schlaefcke
02.09.2022 10:21:56
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Lesezeit: 7 Minuten

Wer kennt sie mittlerweile nicht? Die Reels auf Instagram. Zuvor waren die Kurzvideos nur bekannt von der konkurrierenden Plattform TikTok. 2020 zog Instagram nach und etablierte ebenfalls die Kurzvideos unter dem Namen Reels.

 

Seitdem ist sehr viel passiert, gerade was die Weiterentwicklung und die neuen Features angeht. Aber mit etwas Übung kannst du deine eigenen kreativen und unterhaltsamen Instagram Reels erstellen! Instagram ist eine tolle Plattform, um kurze Videos mit der Welt zu teilen. Ob lustig, informativ oder einfach nur schön – mit den richtigen Reels kannst du deine Follower jeden Tag aufs Neue begeistern!

 

Die Algorithmen auf Instagram sind ständig im Wandel. Daher ist es wichtig regelmäßig Inhalte zu posten, um immer wieder ins Gedächtnis deiner Community zu gelangen. 

In diesem Blogartikel gehen wir auf folgende Punkte ein:

  1. Basics bei der Erstellung deines Reels
  2. So gibst du deinen Reels den perfekten Feinschliff 
  3. Tipps für den Upload

 

1. Basics bei der Erstellung deines Reels

 

Bevor du anfängst ist es ratsam, dass du dir Inspiration holst. Dafür kannst du bei Profilen deiner Branche vorbeischauen oder du klickst unten auf den Reel-Button und scrollst durch unzählige Videos anderer Instagram-User. Frage dich, was du mit deinen Reels rüberbringen willst. Möchtest du ein lustiges Reel teilen, das deine Persönlichkeit zeigt? Oder möchtest du eins, das ein bestimmtes Thema behandelt? Lass dich aber nicht durch die vielen verschiedenen Reels von deinem Weg abbringen und bleibe deiner Branche treu.

Tipp: Es lohnt sich immer mal zwischendurch ein paar Videos anzuschauen und sie abzuspeichern. So hast du mehrere Vorlagen für die Zukunft und sparst dir wertvolle Zeit bei der Recherche.

 

Aber jetzt zu den Basics: um ein Reel zu erstellen, gehst du auf dein Profil und klickst auf das “+” in der oberen rechten Ecke. Dort wählst du “Reel” aus und durch hochwischen gelangst du in deine Galerie. Wähle die Videos und Bilder aus, die du verwenden möchtest. Natürlich kannst du auch spontan Videos aufnehmen. Dafür steht dir die Navigation an der linken Seite zur Verfügung, wo du verschiedenste Einstellungen vornehmen kannst.

 

Das neue Feature “Dual-Kamera” ist perfekt, wenn du etwas filmen und zeitgleich eine Reaktion festhalten willst. Das bedeutet, dass deine Front- und Rückkamera gleichzeitig aufnehmen.  

 

 

Tipp: Achte unbedingt darauf, dass deine verwendeten Medien im 9:16-Format sind. Alles andere sieht im fertigen Video nicht sonderlich professionell aus, vor allem wenn es ein bunter Mix aus allen Formaten ist.

 

Wenn alles ausgewählt und aufgenommen ist, klickst du auf “Weiter”  und Instagram erstellt dir automatisch ein Reel mit einem Sound. Dieser Sound passt nicht immer zu deinem Reel und du kannst diesen automatischen Vorschlag auch überspringen und es alleine weiter bearbeiten. Gegebenenfalls musst du einzelne Sequenzen noch etwas kürzen. Während dein Video die ganze Zeit durchläuft, hast du unten links die Möglichkeit deine Clips zu bearbeiten. Du kannst Sequenzen hinzufügen, kürzen oder neu anordnen.

 

Kürzen ist ein gutes Stichwort!

 

Versetze dich beim Erstellen in deine Follower. Instagram erlaubt dir Reels mit einer Länge bis zu 90 Sekunden zu erstellen . Die Frage ist, wie viele schauen sich wirklich diese Videos bis zum Schluss an. Erfahrungsgemäß haben kurze Reels mit einer Dauer von ca. 30-45 Sekunden bessere Aufrufzahlen. Auch wenn du vielleicht lange Videos gemacht hast, versuche die wichtigsten Inhalte daraus zu verwenden und vermeide “unnötige” Clips. Natürlich kannst du bei einem komplexen Thema mal die Zeit ausnutzen, aber das sollte nicht zur Gewohnheit werden.

 

 

Füge deinen gewünschten Sound hinzu, den du vielleicht vorher schon gespeichert hast und wenn du magst, noch etwas Text. Im Prinzip hast du jetzt ein fertiges Reel, aber schauen wir mal, was man noch machen kann.

 

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2. So gibst du deinen Instagram Reels den perfekten Feinschliff

 

Das waren bis hierhin wirklich nur Basics. Kommen wir dazu, wie du dein Reel einzigartig machst. Allerdings müssen wir vorher in Business-Account und Privat/Creator-Account unterscheiden:

 
Unternehmensaccounts haben leider nicht alle Features, die zum Beispiel die Creator haben. Ein Hindernis sind zum Beispiel, dass viele Musiktitel nicht für alle Unternehmensaccounts verfügbar sind. Das hat lizenzrechtliche Hintergründe auf die in diesem Artikel nicht weiter eingegangen wird. Am Ende findest du eine weiterführende Verlinkung zu einem Inhalt, der die wesentlichen Punkte gut zusammenfasst. 

Darüber hinaus ist es nicht möglich, Übergänge hinzuzufügen, welche wichtig sind für Videos mit Bildern, um mehr Elan reinzubringen.

 

Wenn du aber deine Reels einzigartig machen möchtest, dann empfehlen wir dir die Videos nicht direkt in Instagram zu erstellen. Gute Apps können da Abhilfe schaffen.

 

Ein Insider-Tipp sind die Apps CapCut oder VN. Beide bieten eine Vielzahl an nützlichen Funktionen, mit denen du deine Videos professionell und kreativ gestalten kannst, gerade in Bezug auf Übergänge und Animationen. Es sind kostenlose Apps und nach einer kurzen Einfindungsphase geht die Erstellung auch sehr schnell.

 

Was die Sounds angeht, musst du mit deinem Business Account immer die Augen offen halten. Natürlich kannst du dich in der Mediathek von Instagram bedienen, aber unserer Ansicht nach, da ist oft nichts Passendes dabei.  Es gibt Profile, die eigene Sounds erstellen, welche du verwenden kannst. Meist sind es sogar Sounds, die im Trend sind oder ein Künstler hat einen Remix erstellt.

 

Sofern du einen findest, der dir gefällt - speichere ihn für später! Denn dann hast du die Möglichkeit schnell auf die Sounds zurückzugreifen, wenn du ein Reel hochladen möchtest und dir noch ein Musiktitel fehlt. Solltest du mal einen nicht abspeichern können, weil der Button fehlt, dann kannst du ihn nicht verwenden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Diesen Sound kannst du speichern.

Diesen Sound kannst du nicht speichern und verwenden.

 

Und jetzt noch ein Pro-Tipp: Es ist im Trend, dass die Bilder und Videos im Reel mit dem Sound wechseln, also auf die jeweiligen Beats abgestimmt sind. Dabei können dir die oben genannten Apps wieder behilflich sein. Sie können dir die Beats markieren, sodass du deine Sequenzen darauf abstimmen kannst.

 

Außerdem findest du auf Instagram viele Tutorials, wo dir gesagt wird, wie viele Sekunden die Sequenzen gehen müssen, damit es mit dem Sound stimmig ist. Manchmal hast du Glück und jemand hat mit Instagram schon ein Reel erstellt. Dann kannst du es als Vorlage verwenden:

 

Das Einzige, was du dann tun musst, ist deine Sequenzen auszuwählen. Diese werden dann in die Vorlage eingefügt und du hast ein fertiges Reel. Allerdings hat dein Video keine Animation oder besondere Übergänge. Dies sind allerdings Themen für einen zukünftigen Blog-Artikel, um deine Reels noch weiter zu optimieren.

 

Im August 2022 hat der Head of Instagram Adam Mosseri ein neues Feature für die Reels bekannt gegeben, welches dir sicher nicht unbekannt ist. Instagram testet gerade bei vielen Accounts die Sticker, die du bereits in den Instagram Stories verwenden kannst. So hast du die Möglichkeit in deinen Reels mit deiner Community zu interagieren und deine Engagementrate zu steigern. Wenn du dieses Feature noch nicht hast, dann habe etwas Geduld, es wird gerade ausgerollt. 

 

3. Jetzt wird's ernst - bereit für den Upload?

Du hast dein Reel erstellt und kannst es kaum erwarten, es mit der Welt zu teilen?

 

Das Hochladen deines Reels ist ganz einfach. Dann kannst du jetzt deine passende Beschreibung verfassen und einige Hashtags hinzufügen. In beiden Sachen gilt:

Übertreibe es nicht!

 

Durch Hashtags finden dich Personen, die dir vielleicht noch nicht folgen. Es ist wichtig, dass du nur relevante Tags deiner Branche verwendest, ansonsten kann es schnell im Spaming enden. Probiere dich etwas auf und verwende mal etwas mehr und etwas weniger. Schaue dir im Anschluss deine Analysen an und dann kannst du deine weitere Vorgehensweise darauf abstimmen. Je nachdem was eine bessere Performance hat. Gar keine Hashtags zu verwenden sind in der virtuellen Welt keine Option, wenn du mehr Reichweite erzielen möchtest. 

 

Damit dein Reel in deinem Feed auch gut aussieht, achte darauf, dass du den Bildausschnitt vor dem Teilen richtig festlegst. Du hast die Möglichkeit ein Titelbild aus dem Video zu wählen oder ein Bild aus deiner Galerie. Wenn du ein Titelbild ausgewählt hast, siehst du hier wieder du es für dein Feed anpassen kannst:

 

Design ohne Titel (4)-1

Fazit

Jetzt bist du bereit, deine eigenen, individuellen Reels auf Instagram zu erstellen! Folge den oben genannten Schritten und du wirst sehen, wie einfach und schnell es geht.

 

Nutze deine Kreativität und probiere verschiedene Dinge aus, um deine Reels noch interessanter und unterhaltsamer zu machen. Schaue dich immer nach aktuellen Trends um, die du für deine Branche umsetzen kannst. Nutze aktuelle Sounds und halte dich kurz.

 

Wir wünschen dir viel Spaß beim Erstellen deiner eigenen kleinen Meisterwerke!

 

Falls du lieber alles live sehen und durch Instagram geführt werden willst, schaue doch mal bei unserem Social-Media-Workshop vorbei. Dort machen wir dich fit für deinen perfekten Online-Autritt.

 

Hier geht es zu unserem Instagram-Profil und zu einem externen Artikel, der dich über die Urheberrechte in Kenntnis setzt. 

 

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Lea Schlaefcke
Als Trainee im Social Bereich bei viminds setze ich mich täglich mit den neusten Trends auseinander und teile mein Wissen über Social Media gerne mit meinem Umfeld. Neben der Arbeit zählt der Sport zu meiner großen Leidenschaft und stellt mich immer wieder vor neuen Herausforderungen.

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